BROOKS Run Happy Testing Tour – Mit Banane und Froschschenkel über den Stadtparcours (8,6 km)

Nach einer kleinen Pause in 2020 war es nun in 2021 wieder soweit – mit neuem Konzept war BROOKS nun in 2021 mit der BROOKS Run Happy Testing Tour wieder am Start.

Neben den großen Metropolen fand auch wieder ein Lauf in Münster, dem Stammsitz der Company, statt. Da das gesamte Event 100 % Corona-konform stattfinden musste, war die Strecke im Vorfeld bei Strava abrufbar.

Am Skaters Palace am Dahlweg in Münster fand den ganzen Tag über „Click & Meet“-Beratung zu Testschuhen statt, die man sich dort auch für den individuellen Lauf oder den Gruppenlauf am Abend ausleihen konnte. Insofern war das Läuferfeld beim abendlichen Gruppenlauf auch überschaubar, dennoch kamen aber geschätzt rund 50 Läuferinnen und Läufer auf den interessanten Stadtparcours zusammen.

Dieses Jahr wurden sie dabei wieder mit reichlich Musik sowie laufenden Bananen und Froschschenkeln begleitet. Der Flamingo, der uns noch bei der BROOKS Run Happy Tour in 2018 begleitete, hatte es scheinbar nicht bis ins diesseits überlebt.

Strecke

Los ging es um Punkt halb acht am Skaters Palace Richtung Friedrich-Ebert-Straße. Aufgrund der Gruppenstärke entschlossen wir uns die Straße zu nutzen und nur temporär auf den Fußweg auszuweichen. Zum Glück kamen keine Fahrzeuge und wenn, hatten diese Verständnis und warteten auf uns. An der Friedrich-Ebert-Straße bogen wir links ab und liefen weiter zur Ampel bei Mr. Wash.

Hier erregte die bunte Truppe, die neben blauen T-Shirts mit Run-Happy-Aufdruck – leider erneut auch dieses Jahr aus läuferischen Gesichtspunkten aus ungeeigneter Baumwolle hergestellt – mit Hawai-Blumen-Ketten ausgestattet waren, deutlich Aufsehen und einzelne Autofahrer quittierten unseren „Party“auflauf mit zustimmendem Hupen und Gejohle.

Bei Grün ging es weiter über die Metzer Straße durch das Geistviertel bis zur Weseler Straße. Hier bogen wir rechts ab und liefen diese bis zur LVM weiter. Dann folgten wir dem Kolde-Ring und erreichten nach 3,7 Kilometern die Torminbrücke.

Bis hierin waren wir nun schon knapp 25 Minuten unterwegs, also nicht unbedingt eine läuferische Herausforderung mit einer Pace von rund 7 Minuten/Kilometer unterwegs zu sein, aber dennoch ein netter Wochenendausklang, der zu interessanten Gesprächen einlud – und darum ging es ja.

Weiter liefen wir über die Torminbrücke und hinunter an das Aaseeufer. Auch hier staunten die Leute nicht schlecht über die große Läuferschar. In Höhe des A2 und des Segelclubs wurde es dann ein wenig eng, aber wir streckten uns und kamen so ganz gut durch diesen Flaschenhals. In Höhe der Aasee-Billard-Kugeln gab es dann eine kurze Pause und es wurde ein Gruppenfoto geschossen. Ein Fotograf sowie nach hinten absichernde Radfahrer waren überhaupt die ganze Zeit dabei.

Vom Aasee ging es dann weiter über die Promenade bis zum Ludgerikreisel, den wir halb durchliefen, um in der Hammer Straße weiter zu laufen. Auch hier mussten wir ein wenig zwischen Fußweg und Radweg wechseln, da der Platz eben recht beschränkt war. In Höhe der Josefskirche wechselten wir dann in den Südpark, liefen weiter zur Friedrich-Ebert-Straße, um diese zu überqueren und in den Alfred-Krupp-Weg, parallel zu den Bahngleisen, weiterzulaufen.

Nach einem Kilometer erreichten wir wieder den Skaters Palace und die diesjährige Run-Happy-Tour war beendet. Es gab noch Wasser, Obst und Müsliriegel und man konnte sich noch ein wenig auf den bereit gestellten Bänken und Strandliegen ausruhen.

Im bereit gestellten Showroom-Truck konnte man die neuesten Schuhe von BROOKS anschauen. Ich hatte mir den BROOKS Adrenalin 21 GTS ausgeliehen und auf dem Lauf getestet. Ein Schuh, der durchaus gut führt und unterstützt, eine vernünftige Dämpfung aufweist – nicht zuviel aber auch nicht zu schwammig – und der vor allem relativ leicht ist. Sicher ein Schuh, der für mich als Pronierer durchaus geeignet ist und den ich mir noch einmal etwas genauer anschauen werde.

Für die 8,6 Kilometer durch das südwestliche Münster benötigten wir ziemlich genau 1 Stunde. Nach 59:41 Minuten stoppte ich die Uhr. Die Pace lag mit 6:56 min/km gerade noch unter der 7er-Schwelle. Der Lauf war insofern genau richtig, da am nächsten Tag der erste Wettkampflauf unter ganz normalen Bedingungen stattfinden sollte. In Ostbevern fand der 16. Volksbank-Bever-Lauf statt. Dafür brauchte ich auch noch Reserven. Mein Bericht folgt!

Allzeit gute Läufe!

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