Laufbericht: 2. Grevener Deichlauf – Zwischen Hitze, Deich und Emsauen (10 km)

Samstagnachmittag, Sonnenschein, 25 Grad – für mich erschwerte Bedingungen für einen Lauf, aber es sollten ja „nur“ 10 Kilometer sein. Es stand der 2. Grevener Deichlauf auf dem Programm.  Am Stadion Emsaue angekommen, holte ich meine Startunterlagen ab und machte mich für den Start bereit.

Aus Lüdinghausen war noch ein Läufer mit am Start, den ich aber erst kurz nach dem Start treffen sollte.

Um Punkt 16:30 Uhr fiel dann der Startschuss und das Läuferfeld setzte sich im Stadion in Bewegung. Zunächst ging es über die breite Tartanbahn Richtung Stadionausgang, wo es ein wenig knubbelig wurde. Wir bogen dort scharf nach rechts ab, um über den schmaleren Weg hinauf auf den Emsdeich zu kommen.

Hier hatten wir einen schönen Blick auf die Ems und die Emsauen. In weiter Ferne lagen die in Greven beheimateten SETEX-Textilwerke.

Nun ging es immer auf dem Deich entlang Richtung Osten. Nach einem Kilometer erreichten wir die Textilwerke und die Unterführung der Landstraße nach Münster. Kurz hinter der Unterführung erfolgte ein steilerer Anstieg hinauf zum Freibad Greven. Hier absolvierten wir eine kurze Links-Rechts-Kombination, bevor wir hinter dem Freibad dem Deichweg weiter folgten.

Bebauung war für uns hier nicht mehr zu sehen, da wir auf der Emsseite vor und unterhalb des Deichs weiterliefen. Herrlich freie Landschaft für uns, aber auch pralle Sonne, die das Laufen nicht einfacher machen sollte. Nach etwa zweieinhalb Kilometern erreichten wir den Wendepunkt, von dem aus es auf nahezu gleicher Strecke zurück zum Stadion Emsaue ging.

Ich hatte mich im Vorfeld des Laufs über die Strecke nicht richtig informiert, wusste aber, dass es an der Ems entlanggeht. Was ich allerdings nicht wusste: Die Strecke musste zweimal absolviert werden.

So ging es nun wieder Richtung Stadion zurück, um eine Runde durch das Stadion zu drehen und die Strecke erneut in Angriff zu nehmen. Im Stadion gab es Wasser und man konnte sich kurz frisch machen. Danach merkte ich jedoch schnell, wie die Kräfte langsam nachließen. So schön der Ausblick in die Emsauen war, so ungemütlich heiß war die Luft.

Am Ende war die Strecke aber geschafft und ich erreichte nach 53:07 Minuten die Ziellinie. Mit diesem Ergebnis schaffte ich Gesamtplatz 75 von 211 Finishern, in der Altersklasse Platz 8 (17) und bei den Männern Platz 66 (162).

Das deutliche Minutenplus führe ich vor allem auf die Wärme zurück. Dennoch hat mir der Lauf sehr gut gefallen und ich war mit meiner Zeit durchaus zufrieden.

Der Grevener Deichlauf ist ein relativ neuer Lauf, den man durchaus mal mitnehmen kann. Der Blick auf die Emsauen ist sehr schön und die Streckenführung, mit einer kurzen „Bergschikane“ in Höhe des Freibades, einfach und aus meiner Sicht durchaus auch bestzeitentauglich.

Der Grevener Deichlauf ist noch ein vergleichsweise junger Lauf, den man als Läufer durchaus einmal ausprobieren sollte. Die Strecke punktet mit schönen Ausblicken auf die Emsauen und einer unkomplizierten, schnellen Streckenführung. Abgesehen von der kurzen „Bergschikane“ am Freibad ist das Profil sehr flach und aus meiner Sicht durchaus bestzeitentauglich.

Wer den Lauf selbst einmal erleben möchte, findet auf der Website des Sportvereins Greven 2021 e.V. (SVG) alle wichtigen Informationen.

Ich wünsche Euch allzeit gute Läufe!

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