16. Stadtfestlauf Lüdinghausen – Auf neuen Wegen durch die StadtLandschaft das Triple absolviert (2,5/5/10 km)

Ja, es war so geplant. Im letzten Jahr hatte ich beim 5 Kilometer-Burgenlauf und bei 10 Kilometer-Stadtfestlauf teilgenommen. Dabei kam die fixe Idee, dieses Double im darauffolgenden Jahr durch ein Triple, nämlich inklusive dem 2,5 Kilometer-Jedermannlauf zu komplettieren. Bereits beim 14. Stadtfestlauf hatte ich mit der Serie, dem 10 Kilometer-Stadtfestlauf als Einzelrennen angefangen.

Gute geplant ist halb ausgeführt. Und so kam es am vergangenen Freitag, dass ich bereits um 16 Uhr am Rathausvorplatz meine Startunterlagen, zum Erstaunen der ausgebenden Person in dreifacher Ausfertigung, abholte.

In diesem Jahr verlief die Strecke ein wenig anders als in den Vorjahren, da im Bereich der Burg Vischering eifrig gebuddelt und gebaggert wird. Im Rahmen der Regionale entsteht hier die neue StadtLandschaft und WasserBurgenWelt Lüdinghausens.

So verlief die Strecke in diesem Jahr wie gewohnt durch den Park de Taverny. Kurz hinter der Brücke zur Burg Lüdinghausen bogen wir dann aber vom Weg ab und fanden uns unvermittelt auf einem rund 100 Meter langen matschigen Wiesenweg wieder. Nach jeder Runde wurde der Weg in diesem Abschnitt glitschiger und matschiger. Der Schlamm blieb an den Sohlen hängen und wurde mit dem Schotter des anschließenden Weges noch beschwert.

Kurvenreich ging es zudem durch diese Passage, so dass hier an schnelles Laufen nicht zu denken war. Vielfach ähnelte es eher einem Surfen über den schlüpfrigen Untergrund.

Strecke_Lüdinghausen

Dann ging es weiter durch den Glockenkolk Richtung Antoniushaus. Hier wurden wir durch die Bewohner ordentlich angefeuert. Weiter ging es dann hinter dem Antoniusheim entlang, durch eine „Unterführung“ auf den Vorplatz des St. Antonius-Gymnasiums, einmal kurz raus auf die Klosterstraße, dann wieder rechts abbiegen und um das Schulgebäude herumgelaufen.

Über eine kleine Brücke überquerten wir die Vischering Stever und wir konnten die neu angelegten Wege der StadtLandschaft erlaufen. Diese führten uns quer über das Gelände wieder bis zur Klosterstraße. In Höhe der Bushaltestelle folgte dann eine fast 360 Grad-Kurve und wir mussten uns um die Bushaltestelle quasi herumschälen. Weiter verlief der Weg nun entlang der Klosterstraße bis zur Brücke Mühlenstever.

Ab hier verlief die Route dann wieder wie gewohnt, entlang der Mühlenstever bis auf die Borg und dort durch den Zielbogen vor dem Rathaus.

Beim 5 Kilometer-Burgenlauf war diese Strecke zwei Mal und beim 10 Kilometer-Stadtfestlauf 4 Mal zu laufen, da die Einzelrunde eben 2,5 Kilometer lang war.

Der Stadtfestlauf ist ja nicht unbedingt dafür bekannt, dass die Wege breit sind und dass man reichlich Möglichkeiten hat zu überholen. In diesem Jahr blieb der Lauf sich dieser Enge treu und wurde zudem noch durch diverses Hacken schlagen, also reichlich Kurven, zusätzlich gespickt. Der schlechte Untergrund im Bereich Glockenkolk führte zu deutlich erhöhten Zeiteinbußen.

Den 2,5-er beendet ich mit einer Zeit von 10:23 Minuten. Damit erreichte ich Gesamtplatz 19 von 129 Finishern und in der AK-Wertung Platz 2 belegt. Eigentlich wäre ich hier alleine gewesen, aber ein Läufer der LG Emsdetten hatte noch nachgenannt und war ein wenig schneller.

Den 5-er absolvierte ich in 23:01 Minuten und erreichte damit Gesamtplatz 50 von 262 Finishern. Hier reichte es in der AK-Wertung für Platz 4.

Zu guter Letzt finishte ich den 10-er dann noch in 50:06 Minuten, was für Gesamtplatz 122 von 210 Finishern und AK-Wertungsplatz 19 reichte.

Bei allen drei Läufen war ich mächtig schnell unterwegs. Umso mehr fand ich es bedauerlich, dass ich die 10 Minuten-Marke beim 2,5-er, die 23 Minuten-Marke beim 5-er und die 50 Minuten Marke beim 10-er um lediglich ein paar Sekündchen nicht knacken konnte, was sicher der Mud-Race-Passage am Glockenkolk geschuldet war. An einen Lauf, der Bestzeitentauglich sein soll, war so leider insgesamt nicht zu denken.

Dennoch ist der Lauf landschaftlich schön und aufgrund seines Verlaufs in unmittelbarer Stadtnähe immer gut durch Zuschauer bestückt. Insbesondere der Zielbereich macht seinem Namen alle Ehre. Hier erlebt der Läufer wie selten ein ordentliches Anfeuern durch die Zuschauer.

Jetzt muss ich mal überlegen, ob ich im nächsten Jahr noch einmal das Triple in Angriff nehme, dann vielleicht wieder auf alter Strecke mit der Chance, die Zeiten deutlich zu verbessern.

Informationen zum Stadtfestlauf in Lüdinghausen findet Ihr auf der Website lh-lauf.de, auf Facebook unter „Stadtfestlauf Lüdinghausen“ oder aber in meinen Berichten aus 2016 und 2015.

Man sieht sich – allzeit gute Läufe!


2 Gedanken zu “16. Stadtfestlauf Lüdinghausen – Auf neuen Wegen durch die StadtLandschaft das Triple absolviert (2,5/5/10 km)

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