43. Sparkassen Winterlaufserie in Hamm – Der Sandwich-Lauf über 15 Kilometer (15 km)

Am letzten Sonntag stand der zweite Teil der 43. Sparkassen Winterserie in Hamm mit dem 15 Kilometer-Lauf auf dem Programm. Quasi das Mittelstück des Seriensandwichs.

Das Wetter war diesmal top. Toller Sonnenschein, für meine Verhältnisse mit 4 Grad schön kühl und ich selbst war nach einer Erkältung in der Vorwoche wieder hergestellt. Aufgrund dessen war ich mir aber dennoch nicht sicher, ob alles rund läuft. Aber wer nicht wagt, der auch nichts gewinnt. Alles hat prima geklappt, keine Probleme mit den Bronchien, nur zum Schluss hin dann schon angestrengte Beine.

Der Verlauf war im ersten Abschnitt bis Kilometer 5 gleich wie beim 10 Kilometer-Lauf. Diesmal war jedoch die Fährstraße komplett gesperrt und wir konnten die gesamte Straßenbreite für den weiteren Lauf verwenden. In Höhe des King’s Bootshauses und des Kanu Clubs Heessen bogen wir dann zwischen Lippe und dem Datteln-Hamm-Kanal nach links ab. Hier wurde die Fährstraße schnell zu einem Schotterweg, der uns entlang des Datteln-Hamm-Kanals bis zur Schleuse Hamm-Werries führte. Diese erreichten wir nach rund 8 Kilometern Wegstrecke.

Hinter der Schleuse bogen wir nach rechts ab, liefen ein kurzes Stück auf der Adenauerallee entlang, bis nach weiteren 200 Metern die Wendemarke kam. Hier gab es auch den Erfrischungsstand, bei dem ich ein Becher Eistee ergattern konnte. Mit dem Pulver des Eistees hatte es jemand aber extrem gut gemeint. Zumindest war das Getränk derart süß, dass ich nur mal kurz, aber kräftig, genippt hatte und dann weiter gezogen bin.

Meinen Laufkollegen Sascha hatte ich nun auch wieder im Blick, der mich später aber noch einholen sollte.

strecke_2-lauf

Nun ging es wieder am Kanal entlang zurück. Unterwegs merkte ich schon, dass ich eben doch noch nicht so fit zu sein schien, denn ich wurde vielfach überholt. Ein Blick auf den Tacho sagte mir dann aber etwas anderes. Durchschnittliche Pace bei Kilometer 9 waren 5:07 min./km, was ja nun nicht gerade Schneckentempo ist. Sei es drum, hier in Hamm herrscht starke Konkurrenz. Da werden die eigenen Zeiten schnell relativiert.

Bei Kilometer 9 wurde ich dann auch von Sascha überholt, der heute den Lauf seines Lebens zu laufen schien. Ziemlich zügig war er in der bunten Läufertruppe verschwunden und nicht mehr einzuholen.

Mit einer Zeit von 1:20:19 lief ich schlussendlich im Jahnstadion durchs Ziel und belegte damit Platz 547 von 779 Finishern. In der Altersklassenwertung erreichte ich mit dieser Zeit Platz 66.

Die Strecke war diesmal top zu laufen. Auch die Froststelle vom ersten Lauf in Höhe der Kläranlage war weg. Dafür war der Weg nun sehr feucht und auf dem Schotter etwas matschig, was aber nicht ins Gewicht fiel. Lediglich die Waschmaschine hat wieder etwas zu tun.

In der nächsten Woche folgt nun der dritte Teil, der Halbmarathon. Diese Strecke konnte im Kuchenzelt und bei der Startnummernausgabe bereits studiert werden und verspricht durchaus interessant zu werden, auch wenn ich selbst kein Freund von Wendepunktrennen bin. Aber die Lippeauen, die Lippe selbst und der Kanal entschädigen doch durch schöne Bilder. Aber für die Kurparkliebhaber sei gesagt, auch dieser ist wieder mit dabei.

Einen weiteren, durchaus lustigen und lesenswerten Beitrag zum Thema Deich, Kurpark, Kanal und Männer als Windschatten, findet Ihr bei Anne Mertens, die im Westfälischen Anzeiger eine Kolumne schreibt.

Insofern – see you next week auf der Piste!

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