30. Langenberger Volkslauf – Im Auf und Ab durch Felder und Wälder (11 km)

Nach zweijähriger Corona bedingter Zwangspause startete der 30. Langenberger Volkslauf in sein Jubiläum und in die Laufsaison. An der Sporthalle der Brinkmannschule in Langenberg machte die Gemeinde dem Veranstalter TV Einigkeit Langenberg namensgerecht alle Ehre. In familiärer und freundlicher Atmosphäre ging es zu. Das Wetter spielte zudem mit. Nicht zu warm, aber Sonne satt, machten den Lauf zu einem echten Genuss.

Ich hatte mich für den Volkslauf, die 11 Kilometer-Strecke, als Trainingslauf für den bevorstehenden Athen Halbmarathon angemeldet. Während des Laufs hörte ich, wie ein Mitläufer davon berichtete, dass er bereits den 5er gelaufen hätte und er die Hinfahrt somit aufgrund der hohen Spritpreise effektiv gestaltet hätte – wohl war!

Die Startnummernausgabe fand in der Sporthalle statt. Hier bekam ich auch meinen Chip, den ich mir unter die Schnürsenkel der Schuhe ziehen konnte. Gut, dass es eine Bedienungsanleitung gab, denn wenn man den Chip in Laufrichtung anbringen wollte, fand man zwei Richtungen durch Pfeile vorgegeben. Frage in die Runde, welche Richtung ist denn nun die richtige?

Nachdem auch dieses „Problem“ erfolgreich gelöst wurde, ging es auch schon fast los. Der Start erfolgte vor der Sporthalle auf der Brinkstraße. Pünktlich um 14:30 Uhr erfolgte der Startschuss. Nach den ersten 600 Metern durch den Ort ging es direkt raus aufs Feld. Nach gut einem Kilometer folgte eine links-rechts-Kurve und es ging weiter über die Ackfelder Straße durch die Felder. Rund um Langenberg ist es recht hügelig und man hat die ganze Zeit schöne Blicke in die „bergige“ Landschaft und über die weiten Felder hinweg.

Strecke

Die vereinzelten Waldabschnitte, wo man ein wenig Schatten ergattern konnte, waren durchaus hilfreich. Da es aber auch auf den Höhen gut wedelte, war die Sonne nicht wirklich ein Problem für mich. Nach knapp 3 Kilometern bogen wir in die Westhege ab, die uns auf einer kurzen 400 Meter-Wegstrecke einen Anstieg von 15 Metern verschaffte. Dann erreichten wir den Rennefelder Weg, auf dem wir nach rechts, Richtung Langenberg, abbiegen mussten. Hier ging es wieder recht eben für die nächsten 800 Meter weiter.

Höhenprofil

Dann erreichten wir die Lippentrupper Straße, in die wir nach links abbiegen mussten. Jetzt ging es erst ein wenig hoch, dann wieder ordentlich runter, um die Bundesstraße zu queren. Danach folgte wieder ein kurzer Anstieg, bevor wir nach links abbiegen mussten und wieder unsere Höhe erreicht hatten. Wenn man längs, also von Langenberg weg oder hin lief, befand man sich auf einer Ebene. Alles was aber parallel zu Langenberg verlief, bedeutete Steigung und Gefälle. Verstanden? Wenn nicht, einfach mal nachlaufen.

Weiter ging es nun über den Talweg (eben), dann folgte wieder eine Steigung, die uns zur Höchtestraße hinauf führte, auf der wir Richtung Langenberg zurückliefen. Nach 8 Kilometern Wegstrecke erreichten wir Selhorst, dass wir im Süden umrundeten. Dann folgte der direkte Rückweg nach Langenberg.

Über einen Schotterweg „Zum Eiskeller“, im Sommer sicher verlockend, ging es nun entlang des Abwasserwerkes wieder hinauf nach Langenberg. Ein paar Kurvereien im Wohngebiet und dann lag das Ziel auch schon unmittelbar vor uns.

Mit einer Zeit von 56:26 Minuten erreichte ich über die Distanz von 11 Kilometern Gesamtplatz 80 von 106 Teilnehmern. In der Altersklasse erreichte ich Platz 5 (9) und in der Geschlechterwertung Platz 67 (87). Alles in allem war ich mit dieser Zeit und der durchschnittlichen Pace von 5:08 min/km sehr zufrieden.

Leider musste ich kurz vor dem Ziel, bei Kilometer 9 und 10, kurze Schrittpausen einlegen, weil mein Nerv im Oberschenkel wieder am Brennen war. Das hat mir natürlich Zeit gekostet. Aber auch dieses Thema werde ich kurzfristig angehen.

Nach dem Lauf konnte ich vor der Schule die Sonne genießen. Man hatte Bierbänke aufgestellt und es gab eine ordentliche Currywurst als Belohnung.

Der Langenberger Volkslauf ist ein wirklich sehr schöner Lauf durch eine herrliche Landschaft, geprägt von Feldern, kleinen Wäldern und einer gelungenen Mischung aus Steigungen und ebenen Verläufen. Man muss sich nicht vollends verausgaben, wird aber dennoch gefordert. Das familiäre und gemütliche Umfeld spricht zudem für diesen Lauf.

Langenberg liegt in der Nähe von Stromberg und südlich von Rheda-Wiedenbrück, ist also gut über die A2 zu erreichen. Alle weiteren Informationen findet Ihr auf der Website des Veranstalters, des TV Einigkeit Langenberg.

Allzeit gute Läufe!

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