Baumberge-Trail – Auf dem Ludgerusweg von Schapdetten zum Longinusturm (13 km)

In der Reihe „Baumberge-Trails“ beschreibe ich diesmal eine besonders schöne Runde von Schappdetten zum Longinusturm und zurück. Dazu erlaufen wir den kompletten Hauptkamm der Baumberge.

Los geht es in Schapdetten. Idealer Ausgangspunkt bietet für diese Runde der Parkplatz am Friedhof, etwas außerhalb des Dorfes an der Straße nach Nottuln. Wie auch schon bei meiner ertsen Runde in Tilbeck, geht es auch hier direkt in die Vollen und ordentlich bergauf – wenn auch etwas verhaltener, dafür aber über eine weite Strecke konstant.

Vom Parkplatz aus folgen wir dem Schotterweg entlang des Friedhofs und halten uns dann links, um den schmalen Pfad in den Wald hinein zu laufen. Hier geht es jetzt steil nach oben auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg. Diesen erreicht, biegen wir nach links ab und folgen ihm entlang des Waldes und durch die Felder. Stellenweise bieten sich schon hier schöne Ausblicke in die Niederungen rund um Nottuln.

Nach knapp eineinhalb Kilometern erreichen wir eine T-Kreuzung. Hier biegen wir nach rechts ab und laufen bis an die Waldgrenze des Hauptkamms der Baumberge, welche wir nach knapp 2 Kilometern erreichen. Hier haben wir die Möglichkeit auf einer Schautafel noch einmal zu prüfen, ob wir richtig sind und wo uns der folgende Weg so hinführen wird. Wir biegen erneut nach links ab und wir folgen dem Weg bis zu den ersten Wegweisern, die uns zur ehemaligen Gaststätte Leopoldshöhe führen werden, die wir nach drei Kilometern erreichen. Verschnaufen kann man hier nicht, da die Gaststätte schon seit Jahren geschlossen ist.

Nach einem kurzen Geschlängel durch die vielen geparkten Autos geht es nun recht einfach immer geradeaus in den Wald hinein. Nach rund vier Kilometern Wegstrecke erreichen wir die Trinkwasseraufbereitungsanlage am Vaders Platz. Ab hier wird der Weg nun ein wenig anspruchsvoller, insbesondere, wenn es geregnet hat. Es wird matschig und es empfehlen sich hier auf jeden Fall Trailschuhe mit ordentlich Gripp. Ab und zu sucht man sich besser auch mal einen Weg im Unterholz, da man dort besser und sauberer vorankommt.

Wir halten uns immer links und erreichen nach 5 Kilometern erneut die Zivilisation. Hier an der Landstraße von Nottuln und Havixbeck haben wir einen ersten schönen Blick über die Felder zum Longinusturm. Wir biegen hier nach rechts ab und nutzen für eine kurzes Stück den neben der Landstraße verlaufenden Geh- und Radweg. Bei Erreichen des Marienhofs halten wir uns links und laufen die Straße Baumberg weiter bergauf. Hier empfiehlt es sich auf der „falschen Seite“ zu laufen. Besser man sieht, was auf einen zukommt. Da die Straße schmal ist, und viele offensichtlich kein Bremspedal kennen, wird es manchmal eng, wenn der Kampf um die Vorherrschaft beginnt. Aber wir laufen hier nur einen knappen Kilometer, dann biegen wir in den Wirtschaftsweg zum Longinusturm ein, welchen wir nach 6,7 Kilometern Wegstrecke erreichen.

Hier kann man gut eine kleine Pause einlegen, gegebenenfalls etwas trinken und dann gut gestärkt die zweite Hälfte des Weges beginnen. Vom Longinusturm aus folgen wir dem Wirtschaftsweg bis zur T-Kreuzung, biegen nach links ab und laufen langsam bergab Richtung Steverburg. Nach links geblickt, hat man noch einmal einen schönen Blick hinüber zum Longinusturm. Wir durchlaufen den rechts von uns gelegenen Wald, um ihn dann sprichwörtlich links von uns liegen zu lassen. Nach exakt 8 Kilometern überqueren wir wieder die Landstraße und erreichen die Steverburg.

Hier folgen wir ebenfalls dem Wirtschaftsweg und wo dieser eine Rechtskurve vollzieht, biegen wir nach links in einen kleinen Pfad ab, der von schönen Hecken gesäumt ist. Nach 300 Metern erreichen wir einen weiteren Wirtschaftsweg, dem wir nun für rund eineinhalb Kilometer folgen werden. Es geht immer hoch und runter und immer entlang des Waldes. Rechts von uns haben wir einen schönen Blick in die Felder und hinüber nach Nottuln. Ab und zu gibt es an diesem Weg auch ein paar Holzliegen, die insbesondere bei schönem Wetter zum Verweilen und Sonnenbaden einladen.

Wenn die Uhr die 10 Kilometer-Marke anzeigt, heißt es ein wenig aufpassen, denn wir müssen nun irgendwo nach links in den Wald abbiegen. Ein guter Anhaltspunkt ist die Stelle, wo der Wirtschaftsweg eine Links-Rechts-Kurve macht. Diese ist von weitem zu sehen. Kurz vorher, so bei Kilometer 10,2 geht es durch die Büsche – kann man erkennen, wenn man drauf achtet – in den Wald hinein und steil nach oben. Kurz danach erreichen wir wieder einen Schotterweg, schwenken nach rechts, um dann gleich wieder nach links zu laufen. Ziel ist wieder die Leopoldshöhe, die man über die Felder hinüber liegen sieht.

Wir queren die Straße an der Leopoldshöhe und laufen durch den kleinen verwurzelten Pfad weiter hinein in den Wald. 200 Meter nach der Leopoldshöhe halten wir uns rechts, um dann parallel zum Hauptkamm weiter zu laufen. Ab und zu will einen der Weg nach links leiten, wir halten uns aber rechts und laufen geradeaus weiter. Dann geht es über einen schmalen Pfad entlang des Feldes wieder auf den Schotterweg, den wir ganz zu Beginn Richtung Hauptkamm Baumberg gelaufen sind. Kurz rechts links geschwenkt und wir laufen wieder auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg, der uns Richtung Schapdetten führt.

Nach exakt einem Kilometer, hinter den Bauernhöfen, biegen wir nach rechts ab und laufen steil hinunter Richtung Friedhof, den wir nach ziemlich exakt 13 Kilometer wieder erreichen.

Die Schapdetten-Longinusturm-Runde bietet einen ordentlichen Mix aus Trail, Waldwegen, asphaltierten Wirtschaftswegen und Schotterstrecken. Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Und wer will, kann sich und seine Schuhe hier auch so richtig einsauen. Wenn man wieder zurück am Auto ankommt, weiß man, was man getan hat. Bei schönem Herbstwetter durch das tiefe Laub zu fegen – ein echter Traum.

Probiert es aus. See you im Wald und allzeit beste Läufe!

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