Check: Der Saucony Guide 7 – Ein Schuh, dessen Name Programm ist

Im Rahmen meines Osterurlaubs bin ich auf den Saucony Guide 7 gestoßen. Da nun meine New Balance-Schuhe nach zwei weiteren Halbmarathons in den wohl verdienten Altersruhestand treten, brauchte ich dringend Verstärkung im Laufschuhregal.

Beim Auspacken fällt direkt die strahlend blaue Hochglanzfarbe auf, die ich in den Fotos versucht habe in Szene zu setzen. Nun aber zu den hard facts.

Der Saucony ist ein neutraler Laufschuh, der aber eine moderate Pronationsstütze aufweist. Verwendet wird für die Sohle ein neuer Schaumstoff, der sich Powergrid® nennt. Dieses Material soll den Herstellerangaben nach zu urteilen um 15% leichter und 30% widerstandsfähiger sein. Da ich keinen direkten Vergleich ziehen konnte, will ich dies mal glauben.

Der Laufschuh wirkt sehr angenehm leicht, obwohl die Sohle schon wuchtig daherkommt. Mit etwas unter 300 Gramm ist der Schuh nur unwesentlich schwerer als der New Balance M890 V4.

Die Sohle besteht aus vier Elementen. Zum einen befinden sich im Fersenaußenbereich Crash Pads, die die Aufpralldämpfung verbessern sollen. Unterstützt werden diese durch einen anschließenden festeren Schaumstoff. Ziemlich genau in der Mitte der Sohle erkennt man eine stabilisierende Mittelfußbrücke, die der gesamten Sohlenkonstruktion Stabilität und Festigkeit verleiht. Für den Rest, also den Vor- und Mittelfußbereich sowie die Übergänge in den Rückfußbereich, verwendet Saucony einen weicheren Schaumstoff, der die zuvor benannten Komponenten integriert.

Das Obermaterial des Saucony ist weich und der Vorfußbereich großzügig bemessen. Dieses fördert merklich die Bequemlichkeit ohne die Stabilitätsfunktion zu vernachlässigen. Auffallend sind die über das Obermaterial genähten Kunstlederstreifen, die die Stabilität des Schuhs verdeutlichen.

Hier zeigt sich für mich mein einziger Kritikpunkt. An meinem linken Zeh merke ich an der Außenseite einen der Kunstlederstreifen durch einen leichten Druck. Vielleicht liegt es aber auch an meinem Zeh. Während des Laufs ist es jedoch nicht störend und bemerkbar.

Mein Fazit lautet, dass der Saucony Guide 7 sicher ein würdiger Nachfolger meines New Balance-Schuhs für meine Halbmarathons werden wird. Er bietet Stabilität, ist gleichzeitig leicht und dadurch dynamisch. Die Dämpfung wird dennoch nicht vernachlässigt. Aus meiner Sicht ist der ideale Untergrund der Asphalt und geschotterte Wege. Auf nassem Waldboden könnte gegebenenfalls die nur mäßig ausgeprägte Profilierung der Sohle zu einem Problem werden.

Wer einen Schuh sucht, der einerseits gestützt ist und somit gerade für lange Läufe Stabilität bietet, andererseits aber trotzdem nicht zu schwer ist und auch über eine angenehm flexible Sohle verfügt, der ist mit dem Saucony Guide 7 sehr gut bedient.

Die Schuhe von Saucony findet Ihr unter anderem bei den drei ausgewählten Online-Shops, mit denen ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Auch was die Preisgestaltung angeht, liegen diese Anbieter immer ganz weit vorne.

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2 Gedanken zu “Check: Der Saucony Guide 7 – Ein Schuh, dessen Name Programm ist

  1. Hi Matthias, ich bin den Schuh (allerdings in der Version 9…) beim Bloggertreffen von Saucony probegelaufen und fand ihn auch ganz ok. Mittlerweile laufe ich fast nur nur Schuhe ohne Stütze (wie den Ride 9), aber die leichte Unterstützung im Guide fand ich nicht sonderlich störend.

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    1. Hi Thomas, beim Laufen stört mich das auch gar nicht. Nur beim ersten Anziehen jedes Mal, merke ich es am linken Zeh. Auf der rechten Seite merke ich gar nichts. Ich sach ja, vielleicht habe ich auch komische Füße 😉

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