36. Campuslauf der TU Dortmund – Kurviges Hoch und Runter über den Hochschulcampus (10 km)

Am Mittwoch bin ich mal wieder als Senior in das Studentenleben eingetaucht. In Münster habe ich schon am Leonardo Campus-Run teilgenommen, nun sollte also Dortmund folgen. Hier startete nach zwei coronabedingt ausgefallenen Läufen der 36. Campuslauf der TU Dortmund. In sieben Disziplinen – vom Kids Run über die üblichen Distanzen von 2,5 km, 5 km und 10 km – wurde zudem auch ein Staffellauf über 10 km und der Mathetower Run über 220 Stufen angeboten.

Ich hatte mich für die 10 Kilometer-Strecke angemeldet, die in 4 Runden zu je 2,5 Kilometern Länge über das Campusgelände führte. Eine Beschreibung der Strecke fällt insofern schwer, da die Route die zahlreichen Wegeverbindungen zwischen den einzelnen Unigebäuden nutzt, teilweise auf Straßen ausweicht, um dann wieder über Parkflächen und Rettungswege in das Herz des Campusgeländes zu führen.

Der Martin-Schmeißer-Platz ist dieses Herzstück und bildete auch den Start- und Zielbereich ab. Im Audimax konnte ich meine Startnummer abholen. Zudem gab es hier Toiletten, Duschen und sogar eine Umkleide mit angeschlossener Gepäckaufbewahrung. Also alles ziemlich gut organisiert.

Um 18:30 Uhr erfolgte der Startschuss für den 10 Kilometer-Lauf. Zuerst ging es leicht bergan, um dann Richtung Otto-Hahn-Straße deutlich abzufallen. Die Otto-Hahn-Straße, die wir dann ein Stück laufen mussten, bot uns dann auf einer Länge von rund 300 Metern eine Steigung von gut 3 %. Die erste Runde lief völlig reibungslos, spätestens bei der dritten Runde musste ich hier aber ordentlich „in die Pedale treten“.

csm_Strecke_CL_641128a199

Insgesamt ist der Lauf charakterisiert von vielen An- und Abstiegen, kleinen engen Kurven und diversen Schikanen. Da die Wege zuweilen auch eng sind, muss man hier sehr gut darauf achten, wo man hintritt. Bestzeiten sind hier sicher nicht zu laufen, es sei denn man läuft eh schon ganz vorne mit und hat komplett freie Bahn.

Grundsätzlich mag ich solche Rundkurse ja nicht, da sie den Hang haben, eintönig zu werden. Aufgrund der Streckenführung und dem Konzentrationserfordernis ist dieser Lauf jedoch sehr kurzweilig und in Teilen macht es richtig Spaß nach den Kurven die eine oder andere Steigung voll durchzuziehen oder einen Abstieg zu nutzen, um die durchschnittliche Pace zu optimieren.

Nach meinen 10 Kilometern erreichte ich so auch in einer Zeit von 49:55 Minuten die Ziellinie. Ich hatte mir kein Ziel gesetzt, war aber froh, endlich mal wieder unter 50 Minuten zu bleiben. Von den 249 Teilnehmern bei diesem Lauf erreichte ich Gesamtplatz 133. In der Genderwertung reichte es für Platz 115 (194) und in der Altersklassenwertung für Platz 1 – von einem Starter!

Ok, die AK-Wertung kann man nicht ernst nehmen, da viele Leute ihr Alter nicht angegeben haben, da das Alter bei der Anmeldung kein Pflichtfeld war. Insofern kann ich auch sagen, ich war der Letzte der AK-Wertung. Wie man es eben auslegen will. Aber grundsätzlich gilt ja, je älter, desto besser werden die Platzierungen in der AK-Wertung – wenn man durchhält.

Insgesamt war der Campuslauf ein sehr schöner Lauf mit guter Versorgung. Im Nachgang gab es Wasser, alkoholfreies Bier und auch für den Hunger war reichlich gesorgt. Das Wetter spielte auch mit. Zumindest regnete es nicht während des Laufes.

Informationen zu diesem Lauf findet Ihr auf der Website des Campuslaufs der TU Dortmund. Als nächstes steht nun am Sonntag der La Sportiva Sauerland Trailrun über die Halbmarathondistanz auf dem Programm. Ich werde berichten.

Allzeit gute Läufe!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..