Training: Flexibles Lauferlebnis im Venner Moor (4,8 / 7,8 / 10,3 km)

Das Venner Moor eignet sich hervorragend zu ausgedehnten Laufrunden oder aber auch nur zu einem kurzen Abstecher. Die verschiedenen Wege durch das Moor machen dies möglich. Ich hatte mir vorgenommen, aus dieser Vielfalt verschiedene Laufrunden mit unterschiedlichen Weiten zu kombinieren.

So ergab sich eine schöne Gesamtlaufrunde über 10,3 km, die aus Einzelabschnitten von 4,8 km, 3 km und 2,5 km bestand.

Runde 1 (4,8 km)

Startpunkt ist immer der Parkplatz an der Venner Moor-Brücke, direkt an der Venner Straße. Hier kann man gut parken und kann sich auf einer großen Tafel erst einmal einen Überblick über die Wege und das Venner Moor an sich verschaffen.

Danach starten wir, parallel zur Straße, dennoch aber gut durch Wälle und Gräben abgetrennt, unseren Lauf. Nach rechts gehen immer mal wieder Wege ab, insgesamt drei, die wir jetzt aber erst einmal noch nicht nutzen.

Nach rund 600 Metern streift unser Weg kurz die Venner Straße in Höhe eines Bauernhofs. Weitere 50 Meter weiter gabelt sich der Weg und wir halten uns an dieser Stelle links und folgen dem Weg weiter durch den Wald bis wir an eine kleine T-Kreuzung kommen. Hier biegen wir nun nach rechts ab und lassen den links liegenden Bauernhof im wahrsten Sinne des Wortes dort liegen.

Ein kurzes Stück geht es am Waldrand entlang bevor es über den schmalen Pfad weiter durch den Wald geht. Nach rund eineinhalb Kilometern müssen wir scharf nach links abbiegen und wir erreichen eine im Wald befindliche, recht offene und weite Fläche. Diese fällt auf, da hier keinerlei Unterholz besteht und der Boden quasi wie gefegt aussieht. Mit alten Baumstämmen hat man hier überall kleine Hütten gebaut.

Nun wird der Weg wieder breiter und nach zwei Kilometern Wegstrecke erreicht man den Parkplatz an der Straße „Dorfbauerschaft“. Hier biegen wir nach rechts ab, um gleich danach wieder nach links abzubiegen.

Wir folgen dem Weg in Kehren durch den Busch, bis wir auf ein relativ gerades Stück des Weges treffen, welches uns nun auf den nächsten 600 Metern zum Kanal führen wird. Es geht weiter am Kanal entlang und vor Erreichen der Venner Moor-Brücke schwenken wir nach 4,8 Kilometern Wegstrecke auf den Parkplatz ein.

Venner Moor Strecken

Runde 2 (3,0 km)

Hier beginnen wir nun die nächste Runde, die uns 3 Kilometer durch das Moor führt. Wir starten wie bei der ersten Runde und laufen bis zu der Stelle, wo der Weg die Venner Straße streift. Kurz danach, an der Weggabelung, halten wir uns rechts und laufen über den mit X21 gekennzeichneten Weg weiter.

Der kleine Pfad führt uns nun quer durch das Moor. Man muss hier gut aufpassen, da überall Wurzeln hervorstehen und der Boden sehr uneben ist. Gleichzeitig ist er aber auch sehr weich und man läuft wie auf einem Teppich.

Nach knapp 800 Metern erreichen wir einen Querweg, den Bohlenweg, auf dem wir nach rechts abbiegen und erneut weiter bis zum Kanal laufen. Auf der rechten Seite haben wir nun einen schönen Blick auf die Wasserflächen des Moores bevor wir kurz vor dem Kanal eine weite offene Fläche erreichen. Erneut geht es nun weiter entlang des Kanals zurück bis zum Parkplatz.

Runde 3 (2,5 km)

Wir starten Runde 3 und nach bereits 400 Metern biegen wir in den dritten, nach rechts abzweigenden, Weg ab und laufen Richtung Bohlenweg. Dieses Stück fand ich in der Tat am interessantesten, da man hier zum einen durch Wald läuft, dann aber recht schnell mitten zwischen den moorigen Wassern durchläuft.

Stellenweise führt der Weg über Holzplanken und wird recht sandig. An einem Baum erscheint ein angemaltes Durchgehverbotszeichen, dessen Gültigkeit ich aber in Frage stelle, da der Weg gut „ausgebaut“ zu sein scheint und offensichtlich auch häufig begangen wird.

Wir erreichen wieder den Bohlenweg, nutzen diesen nur für ein kurzes Stück, um dann hinter der großen Wasserfläche, nach rund 200 Metern, wieder nach rechts abzubiegen. Hier ist der Weg herrlich weich und sandig, dennoch aber gut zu laufen. Rechts und links steht das Moorwasser und insbesondere in der Abenddämmerung zeigt sich die Landschaft, bestückt mit hunderten Birken, goldfarben.

Dann erreichen wir wieder den Wald und laufen durch diesen bis wir den Hauptweg erreichen. Hier biegen wir nach links ab und erreichen nach rund 300 Metern den Parkplatz.

Diese Trainingsrunde erfordert durchaus Konzentration, da der Weg nicht immer fest geschottert ist, sondern vielfach auch uneben und mit Wurzeln durchzogen ist. Auch auf den eher weichen Passagen muss man aufpassen, dass man sich nicht vertritt.

Besonders in den ersten warmen Tagen macht das Laufen hier Sinn, da der Wald noch gut Schatten spendet und das Wasser entsprechend kühlt. Der Parkplatz dient nicht nur dem Abstellen des Autos, sondern ist auch ein gutes Depot für die Versorgung, sofern man die Runden noch weiter ausbauen möchte oder diese mehrfach läuft.

Bei allem sollte man aber eins nicht vergessen, man befindet sich hier in einem Naturschutzgebiet. Insofern gilt – an die Wege halten und seinen Abfall wieder mitnehmen. Leider scheint diese Selbstverständlichkeit, insbesondere was den Abfall angeht, bei einigen Zeitgenossen leider eben nicht selbstverständlich zu sein.

Genießt die Runden und bleibt gesund. Allzeit gute Läufe!

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