Check: ASICS Gel-Noosa Tri 10 – Der Farbkasten für die Füße

Zugegeben, ich schieße vermutlich mit Kanonen auf Spatzen, wenn ich mir diesen speziell für Triathlons und Ironman-Wettkämpfe entwickelten Schuh lediglich zum Joggen kaufe. Aber er ist für mich ideal – und darauf kommt es an.

Der ASICS Gel-Noosa Tri ist nach dem Noosa Triathlon Multi Sport Festival in Queensland, Australien, benannt. Vielleicht hatte dies auch Auswirkungen auf die traditionell peppige und grelle Farbgebung des Schuhs. Ein echter Hingucker unter den Laufschuhen, den es mittlerweile in seiner 11. Edition in einer schier endlosen Farbpallette zu kaufen gibt.

Ich vergleiche diesen Schuh gerne mit einem Sport-Roadster. Während man in einem Oberklasse-Wagen wie in einer Sänfte dahingetragen wird, liegt der sportliche Roadster wie ein Brett auf der Straße und steckt auch flotte Kurven problemlos weg. So verhält sich auch der Noosa Tri 10.

Dafür sorgt die erstklassige Sohlentechnik, hier insbesondere die direkt und gut stützende DUOMAX-Pronationsstütze in der Mittelsohle des Noosa Tri. Damit ist Sicherheit und Stabilität gewährleistet – Läufer mit leichter Überpronation werden sich angesprochen fühlen. Der Fersenbereich wird durch Gel-Dämpfungselemente geschützt und die Außensohle heißt nicht ohne Grund WET GRIP. Diese garantiert auch auf nassen Untergründen ordentlichen Bodenkontakt und Halt.

Das Obermaterial des Noosa Tri 10 besteht aus einem nahtfreien und offenen Netz-Mashmaterial, das für eine hervorragende Durchlüftung des Schuhs sorgt. Dies ist verständlich, wird der Schuh im Rahmen eines Triathlons direkt nach der Schwimmstrecke mit nassen Füßen getragen. Was ein Vorteil ist, kann aber auch zu einem Nachteil werden. Bei Regen sollte man aus meiner Sicht eher auf einen anderen Schuh ausweichen, wenn man nicht mit feuchten Füßen weiter laufen will. Das Mashmaterial ist eben sehr durchlässig und insofern findet auch der Regen schneller seinen Weg in den Schuh.

Ich habe angefangen diesen Schuh in den Wintermonaten zu tragen und kann bestätigen, dass die Luftzirkulation im Schuh wirklich spürbar ist. Gerade in den kommenden wärmeren Monaten freue ich mich schon heute auf einen Schuh mit eingebauter Klimaautomatik.

Der ASICS Gel-Noosa Tri 10 ist aufgrund der Materialwahl ein echtes Leichtgewicht. Lediglich rund 250 Gramm bringt der Schuh auf die Waage. Auch hier, wie schon beim New Balance M890 v4 beschrieben, wählt man für die Schuhgröße lieber ein oder eineinhalb Nummern größer. Die Passgenauigkeit des Schuhs ist hervorragend. Der Bereich der Zehen ist großzügig bemessen, aber dennoch hat der Fuß ordentlichen Halt. In der Dunkelheit geben die 3M-Reflektoren an der Ferse zusätzliche Sicherheit.

Ich habe den Schuh sowohl auf Schotter, Asphalt und im Wald getestet und komme zu der Überzeugung, dass er auf Asphalt unschlagbar ist. Da die Sohle sehr direkt ist, merkt man auf Schotter durchaus worauf man gerade läuft. Für einen Waldlauf würde ich aufgrund der eher schwach ausgeprägten Profilierung der Sohle einen anderen Schuh auswählen wollen – aber auch das ist Geschmackssache.

Ich hatte mit stärker gedämpften Schuhen immer Probleme mit der Achillessehne bekommen. Seit dem Noosa Tri 10 sind diese Wehwehchen weg. Wer den direkten, aber dennoch gedämpften Kontakt zur Straße sucht, ist mit diesem Schuh sehr gut bedient. Und wem der Schuh immer noch nicht peppig genug ist, der schaue sich den Tri 11 an. Hier wurde richtig tief in den Farbkasten gegriffen.

Die Schuhe von ASICS findet Ihr unter anderem bei den drei ausgewählten Online-Shops, mit denen ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Auch was die Preisgestaltung angeht, liegen diese Anbieter immer ganz weit vorne.

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