17. Sendener Steverlauf – Auf neuer alter Runde zu den Wassern Sendens (10 km)

Unter dem Motto „Senden läuft“ fand am vergangenen Samstag der 17. Steverlauf in Senden statt. Nach dem es im letzten Jahr eine reine Wasserschlacht war, präsentierte sich in diesem Jahr das Wetter zwar herbstlich frisch, aber auch sommerlich sonnig. Jedoch nicht nur das Wetter war anders, auch die diesjährige Routenführung war neu.

Nach dem in den letzten Jahren der Kanal ausgebaut wurde, musste der Steverlauf vom Kanal weg verlegt werden. In diesem Jahr präsentierte der ASV Senden seinen Steverlauf aber wieder auf der neuen alten Strecke.

Start- und Zielpunkt ist der Sportpark in Senden, wo der Verein über alle Möglichkeiten für die Ausrichtung eines solchen Laufs verfügt. Der Steverlauf ist ein Rundenlauf, das heißt, Start- und Ziel werden mehrfach durchlaufen. Für den 10 Kilometer-Lauf werden eine Steverrunde über 1,6 Kilometer und drei Kanalrunden zu je 2,8 Kilometer gelaufen.

Gestartet wird auf der Aschebahn des Ovals. Der Lauf führt zunächst aus dem Sportgelände hinaus und an der Ostseite des Sendener Schlosses entlang Richtung Kanal. Kurz vor dem Kanal biegt der Lauf nach links ab und folgt dem Steverlauf für rund 600 Meter. An einer Wegkreuzung von drei Wegen muss eine erste Schikane gelaufen werden. Wir drehen um fast 180 Grad um und laufen zurück Richtung Sportplatz.

strecke-senden_fotor

Hier durchlaufen wir das erste Mal auf der Ovalbahn das Ziel und verlassen das Sportgelände erneut auf dem gleichen Weg. Entlang des Schlosses geht es erneut bis kurz vor den Kanal. Nun schließen sich aber die Kanalrunden an und wir biegen nach rechts ab und laufen auch hier parallel zum Kanal entlang der Stever entlang. Nach gut 500 Metern folgt eine Steigung, die uns auf den neuen Kanaldamm führt. Hier drehen wir nun um und laufen über den Kanaldamm zurück Richtung Schloss.

Der Weg ist in diesem Jahr durchaus mit Vorsicht zu genießen, da er noch sehr uneben ist und die Endschicht Kies noch nicht ausgebracht wurde. Insofern ist dieses Wegstück ein wenig crosslike. Kurz vor dem Schloss kreuzen wir in einer links-rechts-Kurve die Stever und schließen die Steverrunde an die Kanalrunde an. Diese Gesamtrunde ist nun noch drei Mal zu durchlaufen.

Nach 47:27 Minuten überquere ich die Ziellinie auf der Ovalbahn und verpasse meine Zeit aus dem Vorjahr um 01:06 Minuten. In der Gesamtwertung erreiche ich Platz 25 von gerade einmal 59 Finishern, in der Altersklassen-Wertung reicht es für Platz 7.

Im Ziel gibt es warmen Tee und Wasser und im angegliederten Café reichlich Kaffee und Kuchen.

Der Steverlauf ist ein familiärer und sehr engagiert geplanter Lauf, der zudem durch eine herrliche Landschaft besticht. Nicht nur der Bereich rund um das Schloss Senden, als auch der Abschnitt entlang des Kanals, bieten Abwechslung und mal ein anderes Bild, als immer nur die üblichen Wegstrecken.

Umso bedauerlicher ist es, dass der Steverlauf nur mäßig angenommen wird. Beim 10 km-Lauf finishten gerade einmal 59 Teilnehmer, 40 liefen auf 5 Kilometer, 21 auf 3 Kilometer und gerade einmal 21 Kinder verteilten sich auf die Distanz über 1,6 Kilometer und 800 Meter. Wer lieber langsamer unterwegs ist, kein Problem. Über die Distanz von 5 Kilometer kann auch gewalked werden. Der 3 Kilometer-Lauf dient zudem gleichzeitig dem Erlangen des Sportabzeichens.

Insofern versteht meinen Bericht auch als Werbemaßnahme für diesen wirklich reizvollen Lauf, der auch von den Streckenlängen für jeden Lauftyp etwas bietet. Für mehr Informationen könnt Ihr auch die Website des ASV Senden besuchen. Und nun allzeit gute Läufe!

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